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Prix AMO 2020/21 - Publikation

 

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Pfarreizentrum Gerliswil

Das bestehende Kirchgemeindehaus aus den 70er Jahren zeigt sich als monolithischer Betonbau, der seitlich in den Kirchenhang eingegraben ist. Der Umbau und die Erweiterung des Pfarreizentrums wird zum Anlass genommen, die Volumetrie zu klären und die Prägnanz des Gebäudes zu stärken. Der bestehende Bau wird zum massiven Sockel des neuen Aufbaus mit Saal. Dieser erhält eine markante Silhouette und auch eine differenzierte Materialität. 

Wie heute bleibt das Treppenhaus die verbindende Ader durch das ganze Haus. Die Transparenz im Erschliessungsraum wird mittels Durchbrüchen zwischen den Geschossen erhöht, so dass mehrere Durchsichten über alle Geschosse möglich werden.

Die unterschiedlichen Nutzungen sind  logisch, funktional und mit unabhängigen Clustern auf den Geschossen organisiert. Im neuen Aufbau, im zweiten Obergeschoss, befindet sich der Mehrzweckraum mit Bühne und der dafür notwendigen Infrastruktur. Der Haupteingang befindet sich neu im dritten Obergeschoss mit Blick durch das gesamte Haus. Dem Eingangsfoyer angeschlossen, aber auch abtrennbar, befindet sich der Raum der Stille.

Der Aufbau des Mehrzwecksaales wird als vorfabrizierter Holzbau (Leichtbau) konzipiert und mit Blech verkleidet. Der natürliche Kupferton mattiert schon bald nach der Verarbeitung am Objekt und entwickelt sich bei freier Bewitterung mit einer ganz eigenen Charakteristik.

Video

Auftrag
Projektwettbewerb, 1. Rang
Ausführung
2020-
Status
Ausschreibungsplanung
Bauherr

Römisch-katholische Kirchgemeinde Emmen

Fotos
Fotos: Adria Goula Barcelona & Lussi+Partner
Mitarbeit

David Nyffenegger
Claudia Bertele-Robledo

Zusammenarbeit

Landschaftsarchitektur: koepflipartner GmbH, Luzern
Bauleitung: b2 Bauleitung AG, Sursee
Kostenplanung: TGS Bauökonomen AG, Luzern
Bauingenieur: Emch+Berger WSB AG, Emmenbrücke
Elektroingenieur: B+S Elektro Engineering AG, Emmenbrücke
HLKS-Ingenieur: JOP Josef Ottiger + Partner AG, Rothenburg
Bauphysik: RSP Bauphysik AG, Luzern